(M)ein Rückblick auf die  Süssen Biester

Mai 1996: Wir hingen in der „Goldenen Traube“ am „Runden Tisch bei Bernd“ oder auch „K 3“ ab. Eigentlich ein Wunder, dass wir „Mädels“ da mal sitzen durften, meist war das ja der Tisch der „Jungs“.

Wir Mädels, tja nicht das wir damals schon so unglaublich viel miteinander zu tun hatten oder dick befreundet waren…neee, wir waren halt die Mädels, die die Jungs so anschleppten. Richtig kennen gelernt haben wir uns erst an irgendeinem Abend an besagtem Tisch. Woran lag das? Brauchten die Jungs so lange? Was machten die überhaupt? Haben wir Meier gespielt? Wer fing mit der Sauferei an? Es kam dann die Idee auf: „wir könnten ja auch mal Kegeln gehen“ und alle waren total begeistert. Später dann, kam Alex auf mich zu und sagte so was wie „wir könnten dann ja alle vier Wochen Samstags kegeln“ und obwohl ich ja schon in einem Club war, war die Sache doch zu verlockend und ich war dabei.

Die Süssen Biester (der Name war eine Idee von Christa) war geboren und das waren die Gründungsmitglieder: Alex, Melle, Kerstin, Regina, Sandra, Doris und ich. Ein kleines Clübchen aber oho… da machen wir doch was draus. Genau, Touren mussten geplant werden, wir brauchten Statuten, einen Präsident, einen Vergnügungsausschuss, eine Kasse samt Kassierer, Beiträge, Buttons, Rundenzähler, Kegelspiele, kleine Kegel für jedermann, Königskegel, Stinaschürze (äh Kittel), Pudelmütze, blablabla… Bald hatten wir alles, was wir brauchten. Anita hatte sich dann noch angeschlossen. Jetzt waren wir acht.

1996 im Gründungsjahr haben wir keine Kegeltour gemacht. Aber in diesem Jahr heiratete Anita. Was macht man auf so einer Hochzeit als Club? Jawohl, ein Stück! Aber was? Der eine wollte nicht singen, der andere nicht vor Leuten sprechen und so weiter. Aber uns fiel dann doch noch etwas Gutes ein, was den Saal dann später rockte. „mana mana pa piepidibip …“

1997 Karneval

1997: Nachdem wir uns als Coca Cola - Flaschen im Karneval unters Volk gemischt hatten, wurden die „Süssen Biester“ schlagartig berühmt, berüchtigt. Auch im Dorf waren wir jetzt nicht mehr nur die Mädels von den Jungs sondern man kannte uns jetzt - logo bei so tollen Kostümen konnten wir nur den ersten Platz machen. „You can’t beat it, the feeling you get from a Coca Cola, you can’t beat the feeling”.

Unsere erste Kegeltour nahte dann auch. Wir entschieden uns dafür, immer am ersten Oktoberwochenende zu fahren. Wohin wusste (und weiß bis heute) nur der Vergnügungsausschuss. 1997 war es dann die Tagestour nach Altenahr.

Früh kamen wir da an und irgendwie sehen so Feierörtchen dann erschreckend ruhig aus. Aber nach der Weinprobe sah alles erschreckend schummrig aus. Ich glaub, wir waren alle ganz schön voll (was wir damals auch noch alles saufen konnten)

1997 Kegeltour
1998 Karneval

1998 ging es wieder los mit Karneval und der Näherei: Fledermäuse sollten es werden und aufgrund Geschmacksverirrungen des WCC (oder konnten sie einfache Vampire nicht von Fledermäusen unterscheiden?) reichte es nicht mehr für den ersten Platz. Egal, Spaß hatten wir trotzdem und blau waren wir auch (nicht nur auf dem Kopf). Unsere Kegeltour (diesmal ein Wochenende) ging nach Hamburg - geplant von Alex und Anita. Für die Einen Kultur pur und für Andere Kulturschock sahen wir „Phantom der Oper“, Sankt Pauli fanden wohl viele eher befremdlich aber eine zunächst unscheinbare Irenkneipe entpuppte sich als der Hit. Live Musik, Kneipenatmosphäre, lecker Bier…das Richtige für uns.

Es folgte 1999: Karneval, wir als Baum und die Jungs als Holzfäller. Sah super aus, war aber scheiße unbequem. Irgendeinen Platz haben wir da aber auch wieder gemacht. Dann wollte Alex heiraten (also auch kirchlich, denn standesamtlich haben die beiden sich schon 1998 getraut). Endlich machten wir auch mal einen  Junggesellenabschied: „Alex auf dem Weg zu(r) Hölle“ war unser Motto. Kneipentour mit de Fitz und anschließend ging es dann richtig rund. Nach der kirchlichen Hochzeit ließen wir Hölle unsere Alex in einer Schubkarre hin- und herschieben und bei der Hochzeitsfete am nächsten Tag brachten wir eine wahnsinns Shownummer: Der Aldiconcon! „Dreifachinsichgedrehte Apfelzimtspatzen mit Kokoskrokantfüllung in karamellisierter Edelmarzipankuvertüre“ daran erinnere ich mich gerne zurück und wie entzückend sahen unsere Alditütchenkleidchen mit Buchstaben auf dem Arsch der darunter getragenen Pumprüschenhose aus. Lange haben wir an dem Abend gefeiert. Wer lange bleibt wird früh geweckt. Sicher, wir haben ein Zelt im Wohnzimmer bei Alex aufgebaut und Luftballons und so Zeugs aber Schweinereien…Nein…Gott sei Dank klärte sich alles. Danke, Marion, kann ich nur sagen und wir haben was gelernt: Niemals den Schlüssel weitergeben!

1999 Karneval
1999 Kegeltour

Irgendwann später ist dann Anita ausgetreten. In dem Jahr sind wir dann auf Tagestour mit einem selbstgebastelten Steckenpferd nach Kobern Gondorf gefahren und hatten da wohl den coolsten Busfahrer mit. War es Regina, die unterwegs im Stau ihren BH auszog? Wer hatte noch mal auf der Autobahn pinkeln müssen? Und wer fand dieses fürchterlich obszöne Bild „Nackter Mann ohne Kopf“? Endlich angekommen erinnere ich mich an leckeren Federweißer, eine Planwagenkutschfahrt und Saufen in Kneipen. Nach der Tour verließ Regina unseren Club. Kam aber noch mal gerne gastkegeln. Verona trat zwischenzeitlich (genaue Datum weiß ich leider nicht mehr) ein.

2000: Keine Ahnung, was wir da Karneval nähten, aber auf den Fotos haben wir die oft getragenen Katzenkostüme aus gesponsertem Fell an. Dann heiratete Melle. Zuerst ein lustiger Junggesellenabschied im Diebels (Melle war die mit Ballon am Hintern!), eine große Letsch mit großem Einsatz vor und hinter der Theke. Die standesamtliche Hochzeit: Gott sei Dank sagte ihr Mann noch Ja, wir dachten der sei vor Aufregung verstummt. Unter den selbstgebastelten Girlanden (die wurden noch bei vielen Hochzeiten wieder herausgekramt) kam das Brautpaar hervor und wir ließen es mit prickelndem Sekt hochleben. Anschließend feierten wir, spielten Dingsda und als dann später der Club Rodgau sang, war die Party voll in Gang. Das Brautpaar durfte dann im Flur übernachten.

2000 Karneval
2000 Kegeltour Melle plante dann auch noch 2000 mit mir die Tour: Willingen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (kaum angekommen wird Melle angefahren und bekommt im Krankenhaus beide Hände verbunden) wurde diese Tour ein echter Erfolg. Gerne erinnern wir uns doch noch an Siggis Hütte und den großen Fässern, den schnellen Taxibussen, dem leckeren Jägermeister, dem Stop and Go beim Flirten, den Frühsportaktivitäten, den halsbrecherischen Rodelspaß, den Nasenpflastern, der Eissporthalle wo Robbie sein Video drehte, das leckere Bayernessen bei Bernd nach der Tour und was sonst noch so geschah…

2001 muss dann irgendwann Nici eingetreten sein. Dann war wieder Karneval: Lange genäht und trotzdem nix draus geworden, tja, Pech Marie!!! Dann folgte Doris Letsch und Hochzeit. Und vorab: na klar: Junggesellenabschied. Es ging in irgendeine Disco und ich erinnere mich noch an: leckere Cocktails, viel Klopapier, Abzappeln und eine lange Fahrt. Vor dem Standesamt dann wieder Girlanden, Reis und Sekt. Und auf der Hochzeitsfeier: „Eins, Zwei oder Drei, du musst dich entscheiden…“ Unser Stück kam prima an und gefeiert wurde bis spät in die Nacht, nachdem wir den DJ unsere Plattenwünsche mitgeteilt hatten. Im trauten Heim durfte das Brautpaar im Kellerkindergarten pennen.

 Dann mussten wir uns ja auch noch was für Kerstins Hochzeit einfallen lassen. Junggesellinnenabschiedstour mit dem Fahrrad und eine schöne nasse Heimfahrt für die meisten Biester. Vorm Standesamt (Schorschi hätte es sicher nicht anders gewollt) in Rock am Ring T-Shirts und statt Sekt gab es diesmal Bier. Mit romantischen Geigenklängen wurde angestoßen. Auf der Hochzeitsfete wurde dann der Synchronschwimmerverein geboren. Na, ob wir den Tanz noch beherrschen? Eine Austauschschwimmerin schwamm dann nach vielen auf die Knie fallen noch zu. Anja trat später dem Club bei. Nach der Feier waren Kerstin mit Ehemann im siebten Himmel und schliefen auch da.

Im Oktober ging unsere Tour dann in die Skihalle Neuss. Das ganze hatten Verona und Nici (die aber aufgrund Krankheit nicht mitfahren konnte) geplant. Warum trank denn Doris nix? Schwanger? Neee, die rodelt mit! Oder doch? Dabei sind die Willis doch so lecker und machen so schön warm von innen! Nach vielen Stunts auf der Rodelbahn ging’s zum Aprés Ski und endlich einen Tisch ergattert, tanzen wir auf selbigem.

2001 Ostern

2002 brach an. Und ich traute mich. Der Junggesellenabschied ging mal wieder ins Diebels. Diebels war wieder ein voller Erfolg. Dann folgte die riesen Letsch, wo wieder die Arbeit der Biester gefragt war. Dank des tollen Rot-Gelb-Grün-Spielchens waren dann auch schnell die meisten Kurzen auf. Die Hochzeit folgte. „Alles, Nichts, Oder“ wurde vorgeführt und anschließend wurde ordentlich gefeiert. Wir Frischgetrauten durften dann später in der Küche übernachten (wo auch sonst?).

Es folgte die Kegeltour: Es ging diesmal nach Leer: Nach einer ausgelassenen Hinfahrt kamen wir mit unserem König von Mallorca sturzbetrunken im Hotel an. Manche konnten nur noch kriechen, manche mussten sich noch mal einiges durch den Kopf gehen lassen. Essen mit den Händen, neckische Papierlätzchen, Cocktails, Friesengeist und Twister sind wohl auch in guter Erinnerung geblieben.

2003: Karneval als Kicker, ein riesen Spaß war der Karnevalszug wohl für uns alle. Verona heiratete: Logo, wieder erstmal ein Junggesellenabschied. Das Bunny machte samt Biester das Centro unsicher. Girlanden und Ballons gab es dann vor der Kirche und auf der Feier traten sie (sprich wir) dann auf: Die Superstars! „We have a dream, music is our life…“. Alle heizten den Saal noch bis spät in die Nacht richtig ein. Und den Weg ins Schlafzimmer fanden die frisch Vermählten dank Fußspuren und Hinweisschilder wohl auch. 

Die Kegeltour war diesmal eine Tagestour nach Bad Hönningen. Daran haben Melle, Alex und zu guter Letzt Sandra mitgeplant (Melle konnte wegen Schwangerschaft nicht mitfahren) Na ja, gelandet sind wir wo anders, dann mit dem Schiff eine kleine kurze Reise nach Königswinter (nicht davor und nicht dahinter). Und wir dann mittendrin in irgend so ein Weinfest. Okay, der Wein und die Champions und die Zuckerwatte waren so gut, dass man durchaus hätte bleiben können, aber wir wollten ja weiter. Mit dem Zug dann in Bad Hönningen angekommen suchten wir ein spaßiges Plätzchen und das hatten wir schnell gefunden. Irgendjemand pfiff uns in die "ahle Eck" oder wie das hieß und der Wirt hielt uns dann am Saufen „Prost, noch nen Tequilla!“ Voll fertig vom Singen, Tanzen und Trinken fuhren wir dann mit Bekannten z. B. Herrn Immel mit Pastor wieder heim.

In diesem Jahr ist auch noch etwas ganz Tolles geschehen. Erster Platz Kegelturnier der Bruderschaft sowohl in der Einzelwertung als auch in der Gesamtwertung. Da kann man doch stolz sein oder? Zumindest nach den Vorjahren. Das hatte ich bislang daher extra nicht erwähnt, möchte ja schließlich die schönen Erinnerungen aufleben lassen. Eigentlich war es auch immer lustig obwohl wir so schlecht kegelten. Heinz schloss sich gerne unserer Stimmung auf der Bahn an und es wurde fast immer eine Fete daraus (ich glaube der Heinz kommt deshalb so gerne zu uns aufschreiben). Die zwei Nicole's :Verona und Nici verließen in dem Jahr noch den Kegelclub und eine neue Nicole stieß zu uns.

2003 Kegeltour
2004 Kegeltour

2004 dann endlich Sambazug. Von einigen lange erwartet von anderen sehr gefürchtet ging die Wochenendtour nach Bad Bramstedt. Ja, auch wir hatten zunächst keinen Schimmer wo das liegen sollte , aber es war ja auch letztlich wurscht…manche wissen es jetzt noch nicht. Ein (dank Hotelmanager) super gepflegtes Hotel erwartete uns nach einer ausgelassenen Hinreise (übrigens finden Sambazug jetzt alle super!!!) Unsere Inge (der Ingmar von Müller) kümmerte sich bestens um uns. Den Kegelwettkampf gewonnen machten wir auch im Karaoke eine gute Figur (leider fanden nur wir das…die anderen waren wohl froh, als wir das Mikro wieder abgaben!!!)
Später in diesem Jahr haben wir dann auch noch einen Karaokeabend bei Anja gemacht. Zum Üben natürlich, aber für Popstars, Superstars oder was auch immer wird es wohl nicht ganz reichen. Ist doch eh schöner, wenn man falsch singt oder?

In 2005 dann im Sommer eine spontane Einladung (sehr gute Idee, es konnten plötzlich alle) des Vergnügungsausschusses Melle und Kerstin. Ein Grillabend. Tiefsinnige Gespräche, leckeres Essen und eine angeheiterte Stimmung füllten den Abend. Die Tagestour nach Dorf Münsterland (war ich jetzt nicht dabei, weil in 40 SSW!) War aber wohl sehr spaßig und habe ich auch von unseren Mädels nicht anders erwartet. Sie erzählten mir von Pudelrucksackleersaufen, Fensterbanktänzen und Discodancing… also: Superwetter, Superdrinks und Superparty.

2006 – unser 10-Jahre-Jubiläum. Schön, dass wir in diesem Jahr auch den dritten Platz beim Kegelturnier machten (und –by the way- ich den ersten in der Einzelwertung). Und zum Jubiläum gab es natürlich auch eine Tour. Nach lustiger Bahnfahrt kamen wir im sonnigen, fußballfanatischen Köln an und lernten erst mal ghanaanesich oder ghanaamerikanisch  von den Ghanaaner (oder wie war das doch gleich?) Es war Fußball-WM und dementsprechend viel los. Nach einem leckeren Essen in einer Brauereikneipe sind wir (nachdem Ghana dann endlich gewonnen hatte) ins Wiener Steffi. Dort angekommen wurden erst mal ein paar Fässchen und Pullen Schnaps besorgt und dann erschien uns Olaf Henning, der für uns sang und uns Autogramme aufzwängte.

Die Kegeltour im Oktober nach Willingen  begann mit einer Bahnsteigfete mit anschließender Party im Sir Henry. Samstags natürlich auf zu Siggi und abends dann Abzappeln im Lift’s. Sonntag war dann der Tag der Neuformatierung unseres Clubs. Sandra verkürzte die Kegeltour um einen Tag und unser letzter Tag in Willingen hatte somit auch nichts mehr mit Party zu tun (eher mit Ostereiersuchen). Alex und Doris traten aus und Natalie kam. Nur noch sechs Mädels… und jetzt?...erst recht!!! Das zeigte sich dann bei unserem Weihnachtsessen, dass zur Weihnachtssause wurde (Hühnerorgasmus inklusive!).  

Einen super Start erlebten wir in 2007. Kostümball in Tütenkleidchen (ja, wir haben mal wieder seit langem was genäht…äh…geklebt, hauptsacht et kost nix, hatten ja kein Geld in der Kasse) und damit dann den dritten Platz abgesahnt (da hatten wir aber Spaß). Dann Neueintritt von Ute, die beim ersten Kegeln als Mitglied direkt den Finger zwischen zwei Kugeln quetschte und zwei Tage später erfahren musste, dass dieser tatsächlich angebrochen ist (tja, kegeln will gelernt sein). Im Juli dann die Tour nach Düsseldorf. Fast alle Schlüpfer sind an den Mann gebracht worden. Schneewittchen, Spongebob… irgendwann litten wir wohl alle unter Verfolgungswahn. Mächtig Beifall erhielten wir in der Karaoke-Bar. Ich bin mir nicht sicher, ob man klatschte, weil es so gut war oder weil es endlich zu Ende war unser „Let me entertain you…“. Nur knapp eine Woche später dann unser „Kegeln ohne Kegeln“ in der Sandkaul. Ich dachte „das wird ruhig heute“…von wegen: Tequilla, Sambuca, Baileys, Bier… Singen, saufen, Bodypainting, Jonnymukke… kein Wunder, dass sich jemand beschwerte?!?!  

2007 Karneval

Kegeltour 2007

Im Oktober noch eine Tagestour! Diesmal fuhren wir mit dem Fahrrad bis "Haus Erika". Nachdem uns Anette Popette mit Schokoladenessen, dem Tamponspiel und diversen anderen Albernheiten in die richtige Stimmung brachte und wir uns anschließend das Räuberessen schmecken ließen, fuhren wir zum Centro Oberhausen. Live-Musik im Biergarten, "Einholen" im Pub, ein köstliches Mahl bei Mc Donalds und den Rest des Abends ab in den Apfelbaum zum "Abzappeln"..

... Zum alljährlichen Weihnachtsessen hauten uns Kerstin und Nicole in die "Pfanne" und später ging’s vollgefressen und overdressed ins BaCa zur Ü 30 Party. Mit Tequilla, Jägermeister und viel getanze wurde es eine lange Nacht und wir haben was dabei gelernt: 1. Wir sind nicht nur über 30 - wir sehen auch so aus, 2. es geht auch ohne das "Rote Pferd" und 3. Ute kann prima schwindeln...

Kaum war Weihnachten vorbei, stand 2008 Karneval schon ganz früh auf dem Programm. Unser Motto: „Wir feiern die Feste wie sie fallen“, wurde auch prompt innerhalb einer Woche umgesetzt. So wurden aus den „Süssen Biestern“ ganz schnell „Weihnachtsosterhasen“. Immerhin reichte das dann auch für den 5.ten Platz und somit für 20 Liter Bier!!! Helau und Prost!

Karneval 2008

Im Frühjahr 2008 gab es einen Syncronschwimmeraustausch. Ute ging (will uns aber als Gastkegler treubleiben!), Mo kam (wollte nicht mehr nur gastkegeln!). Schön, so sind SIEBEN geblieben.

Unsere Neue, die Mo, heiratete dann erst mal im Sommer 2008. Schön für uns: Junggesellinenabschied "Saufen bis die Schwester kommt" im Diebels. Ein gelungener Abend trotz Ausschlagschokopimmelchen und Herrenklobesuchen und der furchterregenden Leozunge.

Standesamt und Hochzeitsfete ließen wir uns dann auch noch was Schönes einfallen. Dazu mussten wir die Braut in den Müll stecken, fast einbrechen und haben es geschafft mit der Modenschau unser Brautpaar sowohl zu beeindrucken aber auch abzufüllen.

Kegeltour 2008

 

"Spaß PUR", war unsere Kegeltour im September 2008 nach Frankenau. Mit sehr geschmacksverirrendem Hüttbier fuhren wir "Hütt Hütt Hürrey" mit dem Bus dorthin. Angekommen bezogen wir dann unser schnuckeliges Häuschen Nr. 104 (arschweit oben!) Da sich unsere Reiseleitung Tina (Frau Müller) wohl mehr als Reisebegleitung der männlichen Gäste sah, erkundeten wir schnell allein die Gegend. Nach dem "Arschbombenkontest mit anschließendem Ohrringtieftauchen und Handtücherausdemwasserziehen" wurde schnell das Buffet weggeschnuppert und die Tanzfläche eröffnet. DJ Michael überraschte mit Supermucke und Willi wollte immer wissen, was wir trinken. Auch hatten wir doch schnell nette Kontakte knüpfen können...der Herr der Ringe, Froggerverschnitt, Saschiiiiiii, der Marcoklaus, John George Michael Travolta ... So wurde viel getrunken, getanzt, abgeschleppt (der Abschleppdienst richtete sich aber nur an eigene Clubmitglieder!) gegolft und geritten (auf echte Pferde!) Auch tänzerisch konnte man sich weiterbilden. Schuhplattlern im Saturday-Night-Fever mit Zweifrauenpolonäääääääääääähhhhhhhsssöööö. PURer Spaß, PURe Action eben alles SuPUR.

...Yeeeessss! Wieder 1. Platz beim Kegelturnier...toll, und was gab es dafür: nen falsch beschrifteten Pokal und noch nicht einmal ne Pulle Sekt?!

Beim Weihnachtsessen wurden wir endlich mal stilecht abgeholt. Eine Stretchlimo und viel Sekt begleiteten uns bis Issum. Nach einem köstlichen Essen dann noch ab ins Diebels, wo wir (wie so oft schon) einen lustig, feuchtfröhlichen Abend genossen.

Mit 2009 flogen diverse Einladungen ins Haus...irgendwie scheint das DAS Hochzeitsjahr zu sein...viel Arbeit aber auch viel viel Spaß für uns! Viel Spaß hatten wir außerdem als Golddorf-Girls zu Karneval - nicht zuletzt, weil wir mal wieder 20 Liter Bier gewonnen haben...

2009-1

...Das Bier haben wir dann auf dem Junggesellenabschied weg geschlürft. Nachdem Hippi-Schnatti auf dem fahrbaren Rollstuhl durch den Ort sauste, fuhren wir mit dem Planwagen zur Gelderner Pfingstkirmes. An jeder Bude wurde halt gemacht und da Schnatti schon auf den "Fliegern" Mut bewies, trauten sich auch einige auf den "Sky-Dance". Bei der letzten Bude versackten wir dann völlig bis die Braut uns mitteilte "ich weiß ja nich, watt ihr jetzt macht, ich kann nich mehr".

Die Hochzeit verlief ganz unter dem Motto "rosa-rote Brille", aber das, weil die Brillen schon zu Schnattis 30zigsten so viel Spaß brachten. Einige Hochzeitsgäste schienen diese auch gar nicht mehr abziehen zu wollen. Nach der schönen Hochzeitsfete wartete ein schön geschmücktes Schlafzimmer mit Brillenkuchen auf die Frischgetrauten.

Junggesellenabschied die Zweite! Diesmal mit unserer Heidi ääähh, Nicole, aber die steht ja bekanntlich auf "Heidi". Im Dirndl wurd dann schnell o'zapft und viel gebusserlt und genagelt. Lustige Zugfahrt, nette Kneipe und zu guter letzt Oberbayern. Ein gelungener Abend und eine Braut in ihrem Element!

 

2009-2

Dann die Letsch. Wir Biester - fleißig im Einsatz - kümmerten uns um die Bewirtung und Animation und alles in allem wurde es dann ne riesen SAUse... auch wenn die schwarze SAU so manchem die Standfestigkeit nahm. Eine Woche später auf der Hochzeit gings weiter...gleiche Partystimmung, aber diesmal in edleren Outfits. Nicole und Frank ließen sich mit uns auf eine lustige Weltreise mit der "Love Air" ein und wir sorgten für eine karibische Hochzeitsnacht unter Palme!  

Der Kegelausflug (geplant von Kerstin und Mo) führte uns in diesem Jahr nach albernen Spruchspielchen und unendlich vielen Pinkelpausen mit dem Bus nach Bad Hönningen. In der ersten Lokalität sind wir dann bis auf eine kleine Eßpause (wieder mit albernen aber wirkungsvollen Spielchen) hängen geblieben und das fast ausschließlich auf der Tanzfläche. Tanzen, Trinken, Trallafitti...typisch Hönningen halt!  

 

Auch besuchten wir in diesem Jahr gemeinsam den Moerser Weihnachtsmarkt. Erst im Zelt etwas zum Einheizen (es war nämlich a...kalt), dann in den Irish Pub. Nachdem wir gut gegessen und getrunken hatten und mächtig eingeräuchert wurden (hält bekanntlich länger frisch...) ließen wir den Abend in einem Club ausklingen.
Für 2010 war mal wieder eine 3-Tages-Tour geplant. Gerne hätten wir unsere neue Kegelschwester Kathrin mitgenommen, aber die mußte ja unbedingt schwanger werden! Schon früh teilten Nicole und ich dem Rest der Biester mit, dass wir fliegen werden, aber irgendwie glaubten alle an einen FAKE. Wie auch immer, am Flughafen Düsseldorf wurde dann auch den Zweiflern bewußt...kein Fake! Letzter Aufruf für die Biester und ein kleines Maschinchen der Air Berlin (Bus mit Flügel, kaum größer als das aufblasbare Spielzeug an der Einladungskarte) brachte uns nach Stuttgart (hajo, so isch des!). Am ersten Tag stand dann ein wenig Sightseeing auf dem Programm: Der Schlossgarten, der Fernsehturm, die Altstadt...müde fielen wir nach nem Absacker in der Pianobar vom Maritim ins Bett. Gut ausgeruht und gut gefrühstückt gings am nächsten Tag zur WASEN! Was'(e)n da los? Um zwei Uhr mittags standen schon alle tanzend und trinkend mit Megastimmung auf festgeschraubten Bierzeltganituren und kurz danach...wir...mittendrin! Die super Bands, die süffigen Maß Bier und ein leckeres Brathändl sorgten dafür, dass wir bis zum Ende im Grandl blieben. Sonntag fuhren wir erst mit der Bahn, dann mit Kathrin und Bibi heim, um endlich Schlaf nachzuholen...i hoff...gell?!   
2010-1
Ein oder mehrere leckere Diebels gab es dann beim Weihnachtsessen im Diebels am Duisburger Innenhafen. Erst ein ruhiges gemütliches Essen und dann schwungvoll auf die Tanzfläche und die angefressenen Kilos wieder abhüpfen.
2011-1
Das Jahr 2011 zeigte uns einmal mehr, dass wir wohl älter werden, denn wir feiern Jubiläum “15 Jahre Süsse Biester”. Daher geht es gleich zweimal auf Tour. Zunächst Schlagermove Köln! Frei nach dem Motto “alles im Lot auf dem Boot” “keine Mutter fiel vom Kutter” “keine Panik, da nicht die Titanic” schipperten wir über den Rhein (zeitweise wurde kräftig gerudert “Aloha heeeeeeeeeeeeee”). Sogar der Kapitän “Kääppten” lud uns auf die Brücke ein. Obgleich nicht mehr alle ganz “standfest” waren, wurde anschließend Köln by night erkundet.

 

Was uns die Zukunft noch bringt, wird sich noch zeigen: Wohin gehen die Touren?  Wird noch jemand schwanger oder kündigt eine Hochzeit an? Will jemand den Kegelclub etwa verlassen oder kommt jemand dazu? Zickenalarm auf der Bahn? Letzter Platz Kegelturnier? Jedenfalls liegen eine Menge toller Erinnerungen hinter uns und bestimmt auch vor uns!
Birgit